Unsere Tipps für Sie

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So gelingt der Umzug im Alter:

  1. Kündigen Sie Ihren alten Mietvertrag. ACHTUNG: In der Regel gilt eine dreimonatige Kündigungsfrist. Vereinbaren Sie mit Ihrem Vermieter den Wohnungsübergabetermin.
  2. Klären Sie mit Ihrem Vermieter die Heizkostenabrechnung. Halten Sie alle Details der Wohnungsübergabe inklusiver wichtiger Abmachungen wie Abstandszahlungen und Kautionsrückerstattung mit Ihrem Vermieter schriftlich fest.
  3. Besorgen Sie sich den Wohnungsschlüssel für Ihre neue Wohnung und duplizieren Sie ihn am besten gleich.

Die Kosten regeln:

  1. Kündigen Sie Ihren Telefonanschluss oder melden Sie ihn um, wenn Sie im selben Vorwahlbereich bleiben. ACHTUNG: Fragen Sie Ihren Anbieter nach den genauen Kündigungsfristen. Die können zwischen sechs Tagen und einem Monat liegen.
  2. Kündigen Sie Ihren Stromanbieter oder melden Sie den Strom um. ACHTUNG: Erkundigen Sie sich frühzeitig nach etwaigen Kündigungsfristen.
  3. Lesen Sie am letzten Tag in der alten Wohnung die Zählerstände von Gas, Strom und eventuell Wasser mit einem Zeugen ab und teilen sie diese dem Versorgungsunternehmen schriftlich mit.
  4. Wiederholen Sie das Prozedere in der neuen Wohnung.
  5. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kontaktieren Sie Ihren Stromversorger und vereinbaren Sie eine Zählerstandablesung.
  6. Bearbeiten Sie alle Einzugsermächtigungen und kündigen Sie alle überflüssigen Überweisungen.
  7. Sammeln Sie anfallende Rechnungen und teilen Sie allen Versorgern, Dauerauftragsempfängern, Abonnements-Lieferanten, Ämter usw. Ihre neue Adresse mit.
  8. Besorgen Sie sich Ab- und Anmeldeformulare für Ihren alten und neuen Wohnsitz. ACHTUNG: Die Formulare bekommen Sie in Ihrem jeweiligen Bezirksamt oder auf der Homepage ihrer Stadt.
  9. Lassen Sie, wenn nötig, Ausweis und Fahrzeugpapiere ändern. 

Das alte Leben mitnehmen?

  1. Stellen Sie einen Nachsendeantrag bei der Post. Kündigen Sie Ihr Zeitungsabo oder melden Sie es um.
  2. Wenn Sie nicht nur den Bezirk wechseln, sondern in eine andere Stadt ziehen, teilen Sie dies auch allen Vereinen und Gruppen, denen Sie angehören, mit. Wenn nötig, kündigen Sie Ihre Mitgliedschaft.
  3. Besorgen Sie sich einen Stadtplan sowie wichtige Telefonnummern und Adressen Ihres neuen Wohnorts.

Renovieren:

  1. Überlegen Sie: Muss die alte Wohnung renoviert werden? Meistens steht im Vertrag, ob und wie umfangreich dies geschehen muss. Und wenn nicht, gelten die gesetzlichen Regelungen.
  2. Falls die neue Wohnung vor Ihrem Einzug renoviert werden muss, können Sie eventuell mit dem Vermieter einige barrierefreie Umbauten >> vereinbaren.
  3. Holen Sie Angebote von Handwerkern >> ein.
  4. Prüfen Sie verschiedene Angebote von Handwerkern. Nicht immer heißt billig auch gut. Manche Handwerker >> sind vielleicht teurer, bieten aber bessere Gewährleistungen.

Einrichten:

  1. Bestellen Sie die neuen Möbel bzw. die neue Küche rechtzeitig. Vor allem im Winter haben viele Betriebe längere Lieferzeiten.
  2. Entrümpeln >> Sie Ihr altes Heim schon zwei, drei Monate vor dem Umzug.
  3. Lassen Sie das Entsorgte vom Sperrmüll abholen oder mieten Sie einen Stand am Flohmarkt.
  4. Mieten Sie einen Lagerraum für die Dinge, die in der neuen Wohnung keine Platz haben.
  5. Überprüfen Sie Ihre Werkzeugkiste und ergänzen Sie sie wenn nötig.

Der Umzug:

  1. Überlegen Sie: Wollen Sie den Umzug selbst in die Hand nehmen oder von Profis erledigen lassen? ACHTUNG: Fragen Sie sich bei Umzugsunternehmen >> an, wie viel ihre Dienste kosten würden. Dann können Sie besser entscheiden.
  2. Holen Sie sich willige Helfer, die Sie beim Umzug im Alter unterstützen.
  3. Buchen Sie einen Umzugswagen oder Kleintransporter.
  4. Ihr Klavier siedelt am besten mit einem eigenen Klaviertransport.
  5. Besorgen Sie Packmaterial und Umzugskartons.
  6. Organisieren Sie für den Tag des Umzugs einen Parkplatz für den Umzugswagen.
  7. Bestellen Sie ein amtliches Halteverbot, mit dem Sie die Parklücke für den Umzugswagen freihalten.
  8. Stellen Sie dafür mindestens eine Woche vorher den Antrag beim Straßenverkehrsamt und lassen Sie die Genehmigung von der zuständigen Polizeidienststelle absegnen. ACHTUNG: Bequemer geht es, wenn Sie eine Firma mit dem Einrichten des Halteverbots beauftragen.

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