Mit starkem Schwung!

Locker und konzentriert schwingen - das ist das Geheimnis einer erfolgreichen Golfrunde. Schwierig wird es, wenn am neunten Loch bereits die Schulter, das Knie oder der Rücken schmerzt. Golf-Proette Elizabeth Hoeh zeigt Ihnen, wie Sie perfekt schlagen und dabei Ihre Gelenke schonen.

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CHIPPEN: Chippen ist ein Schlag rund um das Grün mit einer kontrollierten Flugbahn. Den Schläger etwas kürzer greifen. Der Stand ist enger, und die Knie sind leicht gebeugt, die Arme nah am Körper.
Kinn und Rücken sind gerade, die Schultern entspannt (damit es nicht zu Problemen der Halswirbelsäule kommt).
Die Handgelenke bleiben ruhig und schwingen entspannt durch den Ball. Den Rückschwung aus den Schultern starten, dann folgen Arme und Hände.
PITCHEN: Ein Pitch ist eine Art Miniversion von einem vollen Schwung. Der Schläger macht die Arbeit.
Er wird steil zurückgeschwungen mit natürlich abgewinkeltem Handgelenk. Die Bewegung ist fließend.
Mit offenem Schlägerblatt schwingt der Spieler rhythmisch durch den Ball - ohne Kraft, nur mit einer natürlichen Rotation des Oberkörpers und durch Gewichtsverlagerung. Die Schultern bleiben beim Ansprechen des Balls locker.
Besonders empfehlenswert ist diese Schwungtechnik für alle, die mit Bandscheiben oder Schultern rekonvaleszent sind.
PUTTEN: Putten ist ein eigenes Spiel, das viel Konzentration und Erfahrung erfordert.
Die Schwungbewegung kommt aus Schultern und Armen. Sie arbeiten gemeinsam, nie isoliert. Die Hände bleiben während der gesamten Pendelbewegung passiv, der Kopf bleibt so ruhig wie möglich.
Eine gute Puttbewegung ist fließend und rhythmisch mit kontrollierter Geschwindigkeit.
DER GRIFF: Wer einen guten Golfschwung haben will, braucht einen korrekten Griff. Linke Hand: Der Griff liegt zwischen dem Ansatz des kleinen Fingers und der Mitte des Zeigefingers, der Daumen ein wenig rechts am Schaft.
Die rechte Hand liegt ähnlich wie die linke: Sie verdeckt den Daumen der linken Hand.
Wichtig: Der Schläger liegt leicht in den Händen, so dass eine optimale Beweglichkeit der Handgelenke möglich ist.
Dadurch lassen sich auch Überbelastungen von Unterarm und Handgelenken vermeiden.
Fotos: Edith Lauenstein