Unsere Tipps für Sie

Sparen Sie bis zu 20 Prozent Ihrer Energiekosten: Heizungsmodernisierung lohnt sich »

Wie der aktuelle Heizspiegel zeigt, ist Heizen in Deutschland eine teure Angelegenheit: Durchschnittlich 620 Euro kostete das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl im vergangenen Jahr. Wer Erdgas oder Fernwärme nutzte, musste noch tiefer in die Tasche greifen.

Das Gutachten nimmt den energetischen Zustand der Wohnung sowie des Gebäudes unter die Lupe und schlägt konkrete Schritte vor, um Heizkosten zu senken. Auch die Heiznebenkosten, also die Ausgaben für Messdienstleister, Wartung der Heizung und den Betriebsstrom werden analysiert. Diese Nebenkosten machen immerhin etwa 20 Prozent der Heizkosten aus. Das Heizgutachten zeigt, wo unnötige Ausgaben entstehen und wie diese beispielsweise durch einen Wechsel des Messdienstleisters reduziert werden können.

Für ein aussagekräftiges Gutachten wird die aktuelle Heizkostenabrechnung mit Daten für das ganze Haus und die betreffende Wohnung benötigt. Außerdem muss das Baujahr des Hauses angegeben werden. Ohne diese Angabe ist keine Bearbeitung möglich. Denn die zur Zeit des Baus gültigen Gesetze und Verordnungen geben wichtige Hinweise auf den energetischen Mindestzustand des Gebäudes.

Nach acht bis zwölf Wochen erhalten die Eigentümer ein 12- bis 16-seitiges leicht verständliches Gutachten, das mit anschaulichen Grafiken illustriert ist. In einem  Datenblatt werden die erfassten Informationen übersichtlich dargestellt und bewertet. Ein Glossar im Anhang erklärt die verwendeten Fachbegriffe. Wohnungseigentümer und Mieter erhalten zusätzlich ein Begleitschreiben, mit dem sie das Ergebnis des Gutachtens an ihre Hausverwaltung bzw. Eigentümergemeinschaft weiterleiten können.

Haus- und Wohnungseigentümer können das Gutachten bis Ende des Jahres kostenlos mit dem Gutschein von wohnen im eigentum e.V. anfordern.

Weitere Informationen:

www.heizspiegel.de »

Quelle: die wohneigentümer e.V.


Copyright Fotos: Harald Richter - iStock photo