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Leseleuchten mit gesundem Blick

Im gemütlichen Sessel, am Tisch oder abends im Bett – fürs Lesen benötigen wir ein ganz besonderes Licht. Eines, das nicht grell ist, aber hell genug, um die Augen zu entlasten. goliving.de hat acht interessante Leuchten für Sie ausgesucht

Für mehr Leuchten klicken Sie auf das Bild

Flexibel und formschön kann die Stehlampe Raum und Zweck angepasst werden. Modell „Tolomeo Mega Terra Dimmer“, Fa. Artemide, ca. 780 Euro
Als Tisch- oder Wohnleuchte ist das Modell „Lady Constanza“ ein echter Hingucker. Fa. Luce Plan, ca. 1000 Euro
Jedes Exemplar ist handgefertigt. Der Lichtkegel der Spotleuchte „Lucenera“ trifft punktgenau. Fa. Cattelani & Smith, ca. 480 Euro. Gibt es auch als Klemmleuchte
In drei Positionen lässt sich der Schirm des Modells „Melampo Mega Terra“ einstellen: seitlich gekippt als Leselampe, nach oben als Deckenstrahler oder gerade als Wohnleuchte. Fa. Artemide, ca. 870 Euro.
Die Stehlampe „Cooper“ rückt dank des 360° verstellbaren Stabes alles ins richtige Licht. Fa. Ingo Maurer, ca. 990 Euro
Lesezeichen, Ablage und Lampe zugleich. Diese Installation von Rephorm ist nicht nur praktisch, sondern auch schön. „Bedtime Story“, Fa. Rephorm, 79 Euro.
Je nach Raum und Laune lässt sich die Farbe des Lampenkopfs durch verschiedenfarbige Lamellen verändern. Modell „Titania“. Fa. Luce Plan, ca. 440 Euro
An eine Stablampe erinnert der drehbare Kopf der dimm- und höhenverstellbaren Stehleuchte „Topolino“, Fa. Baltensweiler, ca. 580 Euro.

Im Halbdunkeln vor einem spannenden Buch sitzen. Oder unter einer diffusen Lampe am Esstisch Zeitung lesen. Oft bemerken wir nicht, wenn das Licht um uns herum zu dunkel ist. Und unsere Augen? Die sind anpassungsfähig und strengen sich dann einfach noch ein bisschen mehr an. Früher glaubte man, dass Lesen im düsteren Licht die Augen kaputt mache. Das ist mittlerweile widerlegt. „Eine Fehlsichtigkeit kann durch Lesen bei schlechtem Licht nicht entstehen. Aber das Auge wird über die Maßen strapaziert“, sagt Dr. Carlo Lackerbauer, Leiter der Praxis Augen Kompetenz in München: „Die Folgen können unangenehm sein und reichen von Müdigkeit bis zu Augen- und Kopfschmerzen.“ Deshalb sollten Sie nett zu Ihren Augen sein und an Lieblingsleseplätzen die richtige Beleuchtung installieren. Die sorgt zunächst mal dafür, dass Sie sich wohler fühlen, die Stimmung im Raum angenehm ist, aber auch, dass Sie besser sehen und nicht so schnell ermüden. 

Das ist mit zunehmendem Alter wichtig. Denn die Sehleistung nimmt ab und Helligkeit wird anders wahrgenommen. Mit sechzig Jahren brauchen Sie ein doppelt so starkes Licht wie mit zwanzig, um einen Raum gleich hell zu empfinden. Der Augenarzt empfiehlt bei der richtigen Ausleuchtung des Leseplatzes auf drei Dinge zu achten: „Das Wichtigste ist die homogene Beleuchtung, die spielt eine größere Rolle als die Lichtquelle selbst. Man sollte nicht mit einem aufs Buch gerichteten Spot im Dunkeln sitzen. Angenehm ist außerdem warmes, nicht zu grelles Licht. Und fürs Lesen sollte der Kontrast nicht zu groß sein.“ Angenehme Kontraste erreicht man am besten mit der richtigen Lichtstärke.

Fürs Lesen sind 500 Lux sinnvoll (zum Vergleich: für die Beleuchtung der verschiedenen Wohnräume werden Stärken zwischen 100 und 300 Lux empfohlen), bei höherem Tageslichtanteil darf es auch weniger sein. Außerdem sollten Sie beim Kauf einer Leselampe darauf achten, dass der Lichtkegel nicht zu klein ist. Mini-Spots sind zum Lesen eher ungeeignet. Wohler fühlt man sich, wenn der Raum gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Das kann zum Beispiel durch indirekte Beleuchtung geschehen, kombiniert mit einem zusätzlichen, blendfreien Licht fürs Lesen. Am besten ist ein Mix aus direktem und indirektem Licht. 
Die Wahl der Lichtquelle – ob LED, Energiesparlampe oder Halogen – bleibt den persönlichen Vorlieben überlassen. Moderne Energiesparlampen und LEDs sind mittlerweile so weit entwickelt, dass sie ein angenehmes, warmes Licht abgeben.