Unsere Tipps für Sie

→ Sie wissen nicht, ob Ihre Wohnung alterstauglich ist? Fragen dazu beantwortet Ihnen der Architekt Henning Dickhoff.

→ Ist Ihr Heim fit fürs Alter? Die Checkliste » 

→ Sie planen Ihre Traumküche? Hier finden Sie eine kleine Auswahl »

→ Zuschüsse für den barrierefreien Umbau:
Sichern Sie sich jetzt die KfW-Fördermittel »

Alterscheck für ihr Eigenheim

Alters-Test für Ihr Zuhause 

Auch im Alter noch zu Hause wohnen. Das wünschen sich die meisten. Machen Sie den Test, ob Ihre Immobilie auch die entsprechenden Voraussetzungen dafür mitbringt. 

 

Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchten, spielt es keine Rolle ob Sie 50 oder 20 Jahre alt sind: Ein Immobilienkauf ist eine langfristige Anlage, deshalb sollten Sie sich in jedem Fall fragen, ob sich die Wohnung auch in fortgeschrittenem Alter noch zum Wohnen eignet. Ein erster Check der Wohnung oder des Hauses hilft Ihnen dabei.

Eine gute Infrastruktur ist das A und O
Achten Sie bei der Wohnungswahl darauf, dass die wichtigsten Dinge für den täglichen Bedarf wie Lebensmittelgeschäfte, Bäcker, Ärzte und Apotheke in der Nähe sind. Am besten wäre es, wenn Sie auch zu Fuß erreichbar sind. Nicht nur in höherem Alter lernt man kurze Wege zu schätzen.

Nicht zu groß
Wenn man älter wird, braucht man oft nicht mehr so viel Platz. Vielen wird dann das eigene Haus zu groß. Informieren Sie sich rechtzeitig, ob es für so ein Problem bauliche Lösungsmöglichkeiten gibt. Lässt sich das Einfamilienhaus vielleicht in zwei separate Wohnungen teilen? Die andere Wohnung könnte eventuell vermietet werden. Wie aufwändig wäre die Umsetzung?
Achten Sie bei der Aufteilung der Wohnung darauf, dass ausreichend Stauraum vorhanden ist. Die Zimmer sollten nicht zu klein sein, etwaige notwendige Umbauten könnten sonst schwierig werden. Wenn Sie schon beim Kauf auf eine entsprechende Breite der Türen achten, ersparen Sie sich einen nachträglichen Umbau. Anhaltspunkt für die richtigen Maße kann die Frage sein, ob alles auch im Rollstuhl nutzbar ist. Das Schlafzimmer sollte auf keinen Fall beengt sein und vor und neben dem Bett und dem Schrank genügend Platz bieten. Außerdem sollten es Platz für ein Telefon oder einen Notruf geben und Lichtschalter sollten vom Bett aus zu bedienen sein.

Ausreichend Platz im Badezimmer
Ein „Knackpunkt“ ist häufig das Badezimmer, denn hier kann ein Umbau schwierig sein und schnell sehr teuer werden. Deswegen lohnt es sich hier besonders darauf zu achten, dass der Raum groß genug ist. Die Tür sollte sich möglichst nach außen öffnen lassen. Es sollte eine Dusche geben, am besten bereits barrierefrei und auch die Armaturen sollten leicht zu bedienen sein. Auch das erspart Ihnen später einen aufwändigen Umbau. Denken Sie daran, dass es irgendwann vielleicht notwendig sein könnte, Haltegriffe im Bad anzubringen. Sind die Wände stabil genug, dass Griffe montiert werden können? Das WC sollte die Möglichkeit bieten, einen Stützgriff anzubringen. Auch dafür braucht man ausreichend Platz.

Haustür, Treppenhaus, Keller und Balkon
Auch außerhalb der Wohnung gilt es, bestimmte Gegebenheiten zu beachten. Sind die Flure breit genug und gibt es einen Aufzug oder wenigstens die Möglichkeit zum Nachrüsten? Bei einer Eigentumswohnung in einer Hausgemeinschaft können solche Umbauten wegen der Finanzierung leicht zum Streitpunkt werden. Auch Keller, Waschraum und die Mülleimer sollten von der Wohnung aus leicht zu erreichen sein. Falls Sie über einen Balkon oder eine Terrasse verfügen müssen Sie darauf achten, dass die Balkontüre oder der Zugang zur Terrasse schwellenfrei und der Bodenbelag bei jeder Witterung rutschfest ist.

Christian Schwier - Fotolia.com