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Wer braucht einen Energieausweis

Eigentümer müssen einen Energiausweis anfertigenlassen, wenn sie ihre Immobilie verkaufen oder vermieten wollen.
Ab Einführungszeitpunkt des Energieausweises haben Kauf- oder Mietinteressenten Anspruch darauf, diesen vorgelegt zu bekommen.

Der Eigentümer kann eien Kopie auf freiwilliger Basis aushändigen. Der Energieausweis darf bei Vorlage nicht älter als zehn Jahre sein. Interressenten sollten ihre entscheidung vom Energiebedarf bzw. -verbrauch abhängig machen können.
Vemieter oder Verkäuferer müsssen den Energiepass auf Nachfrage des interresenten unverzüglich vorlegen, ansonsten müssen sie mit erheblichen Bußgld rechnen.  Auch zum Nachweis einererfolgreichen energetischen Sanierung für die Beantragung von Fördermitteln kann der bedarfsorientierte Ausweis notwendig sein.
Eigentümer, die ihre Immobilie selbst nutzen und keinen Verkauf beabsichtigen, benötigen keinen Energiepass.
Auf kleinere Gebäude mit nicht mehr als 50m² Nutzfläche und Baudenkmäler sind von den Bestimmungen über den Energieausweis nicht anzuwenden.

Quelle: Baugeld Aktuell Hanseatic Bank

 

Abgeltungssteuer: Gilt nicht für Immobilien

Es ist beschlossene Sache: Deutschland führt zum 01.01.2009 eine Abgeltungsseuer in Form einer Quellensteuer ein. Damit werden Zinsen, Dividenden und Kursgewinne aus Aktien- und Fonds pauschal mit 25 % besteuert. Immobilieninvestoren können aufatmen  - die Abgeltungssteuer betrifft  die Vermietungseinkünfte und Gewinne aus Veräußerung von Immobilien nicht. Auch Immobilienfonds werden nicht erfasst, allerdings müssen offene immobilienfonds, wie schon jetzt Direktinvestment, in Immonbillien, zehn Jahre gehalten werden, um Gewinne steuerfrei realiesieren zu können.
Die Immobilie als Anlageform hat damit gegenüber Aktienfonds und Banksparplänen insbesondere im Hinblick auf die Altersvorsorge wieder deutlich an Attraktivitat gewonnen.

Quelle: Baugeld Aktuell Hanseatic Bank 

Immobilienpreise ziehen wieder an

"Marktbedingungen für den Einstieg bleiben günstig:

Nach jahrelangem Stillstand sind die Preise für Wohnimmobilien 2006 wieder gestiegen. Mit 212 000 Euro lag der Durchschnittspreis für ein neues Einfamilienhaus im letzten Jahr 2,4 Prozent über dem Wert von 2005. Bei neuen Eigentumswohnungen war der Anstieg noch gravierender. Sie verteuerten sich um 6,9 Prozent von 179 200 Euro auf 191 500 Euro.

Rahmenbedingungen: "Der Einstieg ins Wohneigentum bleibt jedoch auf Grund der günstigen Rahmenbedingungen, wie niedriger Hypothekenzinsen und immer noch moderater Objektpreise, äußerst attraktiv", so Bernd Pütz, Pressesprecher der LBS West. Der Anstieg im Jahr 2006 könnte nur der Anfang weiterer Preissteigerungen sein. Nach Feststellungen der LBS West bewegen sich Wohneigentumspreise und Wirtschaftswachstum im Gleichschritt.

Preisanstieg: "Auf Grund des wirtschaftlichen Aufschwungs sehen die Menschen positiv in die Zukunft und sind bereit, mehr zu investieren. Das gilt auch für die eigenen vier Wände", so Pütz. Die Preise zogen auch im heimischen Bestandsimmobilienmarkt an. Für ein gebrauchtes Einfamilienhaus haben die Erwerber mit durchschnittlich 170 100 Euro 1,4 Przent mehr gezahlt als im Jahr 2005.

Mehrbelastungen: Trotz günstiger Rahmenbedingungen ergeben sich auf Grund der langsam steigenden Hypothekenzinsen finanzielle Mehrbelastungen. So war im Dezember vergangenen Jahres ein durchschnittlicher Hypothekenzinssatz von 4,15 Prozent bei zehnjähriger Festlegung üblich, jetzt beträgt der aktuelle Nomialzins bereits 4,5 Prozent. Eine normale Annuität (Zinszahlung plus einprozentige Tilgung) unterstellt, bedeutet das bei einem Darlehen von 212 000 Euro eine Mehrbelastung von 6929 Euro."

Quelle: Das Haus  Ausgabe Nordrhein Westfalen  Nr. 7-8/2007

Immobilien: Im Süden Deutschlands am teuersten

"Viele Deutsche träumen von den eigenen vier Wänden. Was sie aber dafür anlegen möchten, schwankt je nach Region beträchtlich: Im Süden und Südwesten dürfen es gerne mehr als 2.400 Euro pro Quadratmeter sein. Im Nordosten hingegen sind den meisten Käufern schon Quadratmeterpreise von 2.000 Euro zu hoch. Das ist das Ergebnis der "Immobilien-Trendindustrie" von PlanetHome (www.planethome.com), einer Tochtergesellschaft der HypoVereinsbank. Für sechs von zehn Befragten liegt die obere Preisgrenze für ihr Eigenheim bei 2.500 Euro pro Quadratmeter. Ein gutes Drittel sucht etwas Luxuriöseres zwischen 2.500 und 4.500 Euro. Noch mehr möchte nur noch einer von zwanzig Interessenten in seine Immobilie investieren. Laut Studie gestalten sich die Preisvorstellungen bei Käufer und Verkäufer stark unterschiedlich: Immobilienverkäufer erwarten oft höhere Preise als Käufer. Knapp 45 Prozent wünschen sich einen Erlös von mehr als 2.500 Euro pro Quadratmeter. Allerdings sind nicht einmal 38 Prozent der Interessenten bereit, soviel auszugeben. Auch die Art des gesuchten Objekts schlägt sich in der Zahlungsbereitschaft der Käufer nieder."
Quelle: creditreform I / 2007

Makler muß über schlechte Wohnlage aufklären

"Makler müssen ortsfremde Interessenten einer Immobilie darauf hinweisen, dass eine angebotene Wohnung in einem sozial problematischem Gebiet liegt, das von ortskundigen vielfach abgelehnt wird. Das LG Heidelberg hat in einem Fall einem Immobilienmakler die Provision verwehrt, in dem dieser einer Familie mit zwei kleinen Kindern eine Wohnung in einem sozialen Brennpunkt vermittelt hatte. Als die Familie das neue Zuhause erstmals in Augenschein nahm, war sie entsetzt. Der Makler war dazu beauftragt worden, ein Haus bis zu einer monatlichen Miete von 2.000 Euro anzumieten. Dafür habe die Familie ein Objekt in einer höherwertigen Wohnlage erwarten können, befanden die Richter. Ein Makler erhalte seine Provision nicht nur dafür, dass er Wohnungssuchenden eine Adresse nachweise und ein Objekt zeige. Er habe vielmehr auch die Interessen seiner Auftraggeber zu vertreten. Deshalb, so das LG, sei er dazu verpflichtet, sie über alle Umstände, die für sie von Bedeutung sein könnten, aufzuklären. Der Makler hätte ohne weiteres erkennen können, dass die Sicherheitslage in dem Wohngebiet für seine Auftraggeber entscheidungserheblich war. Deswegen sei es als grobe Pflichtverletzung anzusehen, den Interessenten die gravierenden Probleme im Wohngebiet zu verschweigen. Versäumen sie dies, können sie ihren Provisionsanspruch verlieren."

Quelle: LG Heidelberg, Az.: 2 S 46/05

Kaufen ist günstiger als mieten

Der IVD ermittelt, dass die Durchschnittsmiete für eine 70 Quadratmeter große Drei-Zimmer-Wohnung mit mittlerem Wohnwert bundesweit 5,20 Euro je qm Wohnfläche beträgt. Daraus resultiert eine monatliche Nettomiete von  364 Euro. Bei der Höhe dieser monatlichen Belastung rechnet sich bereits der Kauf oder die Finanzierung eines gleichwertigen Wohnobjektes.

KfW stockt dasCO-2 Programm auf

Die Programme "Ökologisches Bauen" und "Wohnraum Modernisierung" wie das"CO-2 Gebäudesanierungsprogramm" unterstützt die KfW-Förderbank. Die KfW-Förderbank gibt den Anreiz, dass die Zinsen für die gewährten Kredite umso niedriger ausfallen, je mehr die Maßnahmen die Umwelt entlasten.

Anträge können über Helbig-Der Baufinanzierer gestellt werden:

wwww.der-baufinanzierer.info

Weitere Infos über die Förderprogramme erhalten Sie hier: www.kfw-foerderbank.de

Förderung von Ökostrom

Es lohnt sich Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Quellen gewinnen, zu kaufen. Gefördert wird der Kauf einer solchen Anlage und die Einspeisung ins Stromnetz wird lukrativ von den Versorgern vergütet. Den durch Photovoltaik & Co. gewonnen Strom werden durch gesetzliche Verpflichtung zum Festbetrag von den Versorgern abgenommen.

Infos erhalten Sie über folgende Internetseiten:

www.thema-energie.de

www.energie-foerderung.info

Ihren Antrag auf einen Netzanschluß stellen Sie bitte unmittelbar bei Ihrem jeweiligen Netzbetreiber.

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Nutzungsänderung vom Gewerberaum zu einer exclusiven Wohnung

In Zeiten in denen Gewerbeflächen leer stehen und Wohnraum knapp ist, wird immer häufiger eine Umnutzung von Büroräumen in Wohnraum vorgenommen. Die Umnutzung in marktgerechte Wohnungen läßt sich meistens mit einem geringen Aufwand vornehmen.

Innenstadtwohnungen bringen häufiger höhere Renditen als Büro- oder Gewerberäume.

(vgl. Immobilienwirtschaft 03/2006, S. 50-51)